Technische Universität Kaiserslautern
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Tätigkeitsschwerpunkte:
Kombination von Systematik und Kreativität
Führungslehren auf der Basis philosophischer
Lehrmeinungen, z.B. "Der Stoische Manager"
Wirkungsverbund von technischem Fortschritt,
wirtschaftlichem Wachstum und gesellschaftlichem Wandel
Werdegang:
1936 in Hamburg geboren
1955 Abitur in Hamburg
1955-1960 Studium an der TH Darmstadt; Abschluss als
Diplom-Wirtschaftsingenieur
1961-1967 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Praktische Mathematik (IPM) der TH Darmstadt
1962 Promotion zum Dr rer. pol.
1963-1964 Forschungsaufenthalt am Operations Research
Center, University of California, Berkeley
1967 Habilitation für Betriebswirtschaftslehre an der TH
Darmstadt
1967-1971 o. Prof. für Betriebswirtschaftslehre an der
Universität Mainz
1972-1983 o. Prof. für BWL und Operations Research an der
TH Darmstadt
seit 1983 o. Prof. für Betriebsinformatik und Operations
Research an der TU Kaiserslautern
1983-1985 Präsident der International Federation of
Operational Research Societies (IFORS)
seit 1983 Mitglied des Vorstandes im Verband deutscher
Wirtschaftsingenieure e. V. (VWI), von 1985 - 1987
Präsident des VWI, von 1985 - 1997 Schriftleitung der
VWI-Zeitschrift "technologie und management" (t&m)
1986 - 2000 Mitglied des Technologiebeirates der
Landesregierung von Rheinland-Pfalz, von 1990 bis 1998
Stellvertretender Vorsitzender.
Publikationen: (Auszug)
über 400 Fachaufsätze und ca. 12 Bücher, darunter:
Operations Research
(19691, 19712, 19733)
Optimale Reihenfolgen
(1971)
Philosophie-Splitter für das
Management - 16 praktische Handreichungen für
Führungskräfte (19911, 19932, 19953)
Besondere Interessen:
Philosophie, Selbstführung und Führung
"Der Stoische Manager", eine
Führungslehre auf stoischem Fundament
Welche kreativen Arbeiten haben Sie spontan
beeindruckt?
Die von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) durch das "I
Xing" (Buch der Wandlungen) angeregte Entwicklung des
"Rechnens mit Null und Eins", d.h. die Basis der heutigen
Digitaltechnik.
Das "wohltemperierte Klavier" von Johann Sebastian Bach
(1685-1750).
Pfiffige Ingenieurideen, etwa der PKW-Hybridantrieb von
Freise (Der Technologie-Manager, Heft 2/1986), die neue
Nockenwellensteuerung von BMW oder der Hybridantrieb bei
Toyota.
Auf welche eigene kreative Leistung sind Sie
besonders stolz?
Einige algorithmische Beiträge zur linearen und
ganzzahligen Optimierung.
Nutzung der dreiteiligen Dialektik von Hegel (1770-1831)
"These - Antithese - Synthese" zum kreativen Problemlösen
und zur Überwindung von Streitigkeiten.
Einführung des "Morphologischen Kastens" von Zwicky in
neuen Gebieten, z.B. in Operations Research und in
Betriebsinformatik.
Ihr Motto?
"Die Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber die Unordnung
ist die Wonne der Phantasie" (Paul Claudel, 1868-1955).
"Zwei DInge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen
auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst" (Seneca, 4
v. Chr. bis 65).
"Nichts ist so beständig wie der Wandel" (Heraklit, ca.
550-480 v. Chr.).
"Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug" (Epikur, 341
bis ca. 270 v. Chr.).
"Die Verantowrtung für sich selbst ist die Wurzel jeder
Verantwortung" (Meng-tse, 372-289 v. Chr.).